
Vorbemerkung:
wir lassen noch die letzten 2 - 3 alten News stehen, auch wenn
deren Inhalte zum Teil überholt sind. Die
aktuellen News sind hier an vorderster Stelle.
News
12-2011:
Allen
Lesern wünschen wir:

Kurz
vor Jahresschluss auch noch ein paar News:
Es
war ziemlich turbulent die letzten Wochen, deswegen sind wir auch
nicht dazu gekommen News zu
schreiben. Wenn dann auch noch Facebook und Twitter dazukäme
... nicht auszudenken. Die
Entwicklung
der MONITOR 95 hat ganz schön Zeit in Anspruch genommen.
Und immer parallel dazu die Arbeiten an der Teilaktiv-Version
der M95 und der M50. Soll ja alles aus einem Guss sein.
MONITOR
95 BR

Abb.:
MONITOR 95 BR
Beim
ersten Versuch mit 80 Ltr. Bassreflex (M80) hätten wir beinahe
aufgeben. Der mächtige 30cm Tieftöner war ungewohnt
druckvoll und machte Pegel, den wir so nicht gewohnt waren. Hinzu
kam ein zu kleines Gehäuse und eine nicht optimale Bedämpfung.
Das hat zu Messergebnissen geführt, die unbrauchbar zu sein
schienen.
Dann
habe ich mir den Test der SCM 100 in der Stereoplay 8/2010 noch
mal vorgenommen. Da steht: "Das auffälligste Chassis
ist der gut 30cm durchmessende Basstreiber, dem ein gigantisches
Magnetsystem Beine macht
selbst im Bereich maximaler Auslenkungen
bleiben Verzerrungen gering". Und zum Mitteltöner heißt
es: "
ihr über 30 Jahre gereiftes System zählt
klanglich wie messtechnisch zu den besten der Welt
".
Lauter gute Kommentare. Die Baustelle war also noch offen.
Wir
haben das Gehäusevolumen auf 95 Liter erhöht. Alle Versuche,
beim Bassgehäuse in Richtung schlankes Design zu mogeln,
macht keinen Sinn. Die Erkenntnis ist: Zu der Kiste muss man stehen,
sie ist so groß wie
sie eben sein
muss.
Optisch
kann man sich an die großen Kisten gewöhnen. Das ist
nur eine Frage der Zeit. Das Baukasten
Prinzip mit den getrennten Gehäusen lässt die Größe
der Gehäuse etwas kleiner scheinen als sie sind. Wir haben
durchaus positives Feedback. Unisono sagen Interessenten, die
die Lautsprecher im Original sehen,
dass die Lautsprecher kleiner wirken, als die Fotos im Internet.
Wahrscheinlich haben wir die falsche Perspektive gewählt.
Hier
eine Vergleichsaufnahme:

Abb.:
S100TL, M95 und rechts das TT-Gehäuse der M50
Die Bedämpfung des Tieftongehäuses war eine Herausforderung
der besonderen Art. Ich kann mich nicht erinnern ein Gehäuse
so oft auf- und zugeschraubt zu haben. Zuwenig Dämmmaterial
ist fatal. Da gerät der Tieftonbereich außer Kontrolle.
Zuviel, dann ist der Tiefbass weg. Im Inneren wird Schafswolle
verteilt. Wir
haben Wollvlies in Rollen gedreht und im Gehäuse verteilt.
In den Bauplänen wird das in Zeichnungen dokumentiert.
Richtig
liegt man, wenn man die Abstimmfrequenz auf 25 Hz justiert. Das
gelingt mit einem 100er Rohr aus
dem Sanitärbereich. Die Wandstärke sollte nicht unter
25mm Multiplex gewählt werden. Die Innenwände entdröhnen
wir mit Filz. Man könnte statt dessen auch dicke Bitumenplatten
nehmen. Das würde das Gewicht erhöhen und die Wände
noch resistenter gegen Schwingungen machen.
Zur
Akustik: Was kann die M95 als BR besser als die M50 als TL?
Bei
uns laufen die Prototypen seit einigen Wochen. Passiv, mit Weichen
die mit denen der M50 nahezu identisch sind und Teilaktiv mit
DSP Modulen von HiFi-Akademie.
Der
ATC 30 W hat einen höhern Wirkungsgrad und hat mit seiner
großen Membranfläche deutlich mehr Tiefgang. Der ATC
spielt erstaunlich trocken für eine BR. Und wenn nötig,
kann es der 30W so richtig krachen lassen. Ein Lautsprecher für
Männer? Könnte man so sagen ...
Den
Mitten-, Hochtonbereich haben wir wie gesagt von der M50 übernommen.
Die Chassis sind auch die gleichen. Es sind lediglich Korrekturen
wegen der Pegelunterschiede notwendig. Zur Orientierung: In der
M 50 hat der Mitteltöner im Linearbetrieb 6R8, bei der M95
sind es 2R7.
Zum
Preis: der ATC Tieftöner ist deutlich teurer als der Scan
Speak 26W Revelator. Die M 95 ist unser erster Bausatz, der die
Grenze von EUR 3.000,- überschreitet. Dafür sind die
Gehäuse einfacher im Vergleich zu den M 50 TL. In der Summe
gleicht sich das aus. Wenn man sich aber die Preise entsprechender
Fertigboxen ansieht, erübrigt sich jede Diskussion.
Zur
Liefersituation: Bausätze M95BR sind im begrenztem Rahmen
verfügbar.
SUB
5:
Leider
momentan ohne Bild, weil wir dieses Teil bisher nur mit einem
Kunden gebaut haben, der die S2 (Breitbänder) mit DSP betreibt
und dazu passende Subwoofer haben wollte.
Kurzbeschreibung: 5 Liter Bassreflex, Gehäuse 20x20x20,5
(LxBXT), Bassreflexkanal wie bei der ILLU18 nach Vorne schauend.
Damit kann man leichte ein Reflexrohr integrieren was normalerweise
40x160 haben müßte.
Als Tieftöner verwenden wir einen 5 1/4" W5 SLS von
Peerless, der einen guten Wirkungsgrad besitzt. und in diesem
Volumen ca. 60 Hz erreicht.
Preis für diesen Bausatz ohne DSP liegt bei EUR 60,-.
Einen Gehäuseplan stellen wir in der Konstruktionsübersicht.
EURO
Krise mit Auswirkungen:
Die
Preise der ATC Treiber sind mit den Pfund Sterling Kursen vor
der Krise kalkuliert. Wie das im nächsten Jahr weitergehen
wird, können wir momentan nicht sagen. Mit großer Sorge
verfolgen wir die Kursentwicklungen der letzten Wochen. Das Pfund
hat sich mittlerweile um 6% verteuert. Unsere Bestände reichen
noch für Januar. Wenn sich bis Ende Januar der Euro nicht
erholt, werden die Bausätze mit ATC Treibern teurer. Wir
hoffen
das dies kein Thema bei Scan Speak wird. Dänemark hat nach
wie vor die dänische Krone. Da könnte der Euro Kurs
auch eine Rolle spielen.
Ähnlich
ist die Situation bei den Clarity Caps. Wir sind von diesen Kondensatoren
sehr überzeugt. Meines Erachtens liegt der klangliche Unterschied
zu herkömmlichen Kondensatoren an der Dicke der Folie.
CC Kondensatoren der Type SA, wie wir sie in der STUDIO 100 TL
im Mitten- und Hochtonbereich verwenden (68µF und 5.6µF)
sind mit einer Folie von 10µ gewickelt. Diese Kondensatoren
finden Sie auch bei der
Monitor-Serie im Mittenbereich.
Im
Tieftonbereich haben wir etwas abgespeckte CC's parallel zur Spule
eingesetzt. Jetzt kommt der Hersteller und teilt uns mit, dass
diese 68µF/250V Typen künftig 200% teurer sein sollen.
Da kann man nur die Notbremse ziehen. Wenn die Kondensatoren,
wie in diesem Fall nicht im Signalweg liegen, werden wir auf MCaps
wechseln.
STEREO
Hörtest -Edition:

Es
gibt für EUR 49,- von der Redaktion STEREO initiiert, eine
interessante "Test-Edition", die wir gerne auch
unseren Hörstützpunkten empfehlen würden. Es handelt
sich hier um hervorragende Aufnahmen aus der Abteilung Klassik,
die jeweils in verschieden Formaten vorliegen:
Als 180g Premium LP- Pressung, als SACD und als DVD-A. Auf
einer Daten DVD sind die Soundtracks in
den verschiedenen Formaten: CD mit 44kHz, DVD-A mit 24Bit 96 kHz
und mit 24 Bit 192 kHz abgespeichert. Wer kann hört über
Streamer oder macht sich eine DVD-A in den verschiedenen Qualitäten.
Die
Vergleiche sind durchaus interessant. Und immer siegt am Ende
der Plattenspieler
wär hätte es anders erwartet?
Wir haben ein
paar Exemplare von dieser Hörtest Edition. Voraussetzung
ist natürlich, dass Sie die Formate auch abspielen können.
Gegebenenfalls können Sie auch fragen. Wer diese Kollektion
erworben hat, hat auch das Recht sich von dem Material eine DVD-A
zu brennen. Ich gehe mal davon aus, dass die Kunden, die einen
Allesplayer haben wissen, wie man sich eine DVD-A brennt.
CENTER
30 MK II - REAR 18:
Im
Zuge des Upgrades der STUDIO 100 TL auf die MKII, haben wir auch
den Center 30 auf 6dB umbauen können. Die Reaktion der Kunden
sind sehr positiv. Taucht natürlich die Frage auf, wann der
REAR 18 eine
neue Weiche bekommt.
Momentan haben wir dafür keine Kapazitäten frei. Wir
bitten um Geduld. Das wird
erst im Frühjahr 2012 möglich sein.
Wessobrunn,
im Dezember 2011
News
11-3/2011:
M50TL
TA:
TA
heisst bei uns Teilaktiv. Teilaktiv bedeutet, dass ein Lautsprecher
aktiv und passiv angesteuert wird. Was wir bei der STUDIO 100
TL schon jahrelang propagieren und praktizieren, haben wir jetzt
auch bei der MONITOR durchgezogen. Unabhängig davon, ob es
jemanden interessiert oder nicht.
Was
man hier im Foto sieht, ist ein DSP-Gerät. Genau genommen
zwei DSP Module von der HiFi-Akademie plus Ringkerntrafo..

Abb.: DSP Vorstufe
Der
Ringkerntrafo liefert 3 sekundär Spannungen à 9 V.
Wir brauchen für die DSP Module eine duale Spannung von +/-
5V für den digitalen Bereich und eine Einfachspannung für
den alanogen Teil. Die PSU Platine befindet sich unter den DSP
Modulen. Die DSP Module haben jeweils einen analogen Eingang und
zwei analoge Ausgänge. Hätten auch einen digitalen Eingang,
brauchen wir aber nicht. Die DSP-Module werden zwischen Vorstufe
und Endstufen eingeschleift. Hier kann ich per Computer den Frequenzgang,
die Polarität und gegebenenfalls auch das Timedelay einstellen.
Noch ein interessanter Aspekt: wenn ich Raumresonanzen habe, dann
kann ich mit Hilfe des DSP, diese Probleme rausfiltern.
Soviel
zur Technik. Den meisten Lesern haben wir jetzt nichts Neues gesagt.

Abb.:
Screenshot vom DSP-Programm
Hier
sieht man, wie die DSP-Module eingestellt wurden. Der 26W8867
liegt deutlich über dem
ATC Mitteltöner, weil der Pegelunterschied fast 6dB beträgt.

Abb.:
Hier sehen Sie was im Bass-, Mittenbereich herauskommt ohne jegliches
Passivfilter.
Wir brauchen auch das LCR-Glied der Mittentonkalotte nicht.

Abb.:
Und das ist die Frequenzgangkurve mit Spule für MT und Weiche
für den Hochtöner
mit diversen Hochtonpegeln, geregelt mit Widerständen in
der Passivweiche.
Und
das ist die verbleibende Passivweiche für den Mitten-, Hochtonteil
(auf einer Experimentierplatine):
Der Mitteltöner braucht noch eine Spule, der Hochtöner
einen Widerstand, einen Kondensator und, was man
auf dem Bild nicht sieht, einen Saugkreis um den Hochtöner
mit 6dB-Weiche betreiben zu können.

Abb.:
Verbleibende Restweiche M50TL Teilaktiv
Das
ist das Ergebnis:

Abb.:
"Finale" Frequenzgangkurve der MONITOR 50 TL Teilaktiv
In
der nächsten Ausbaustufe besorgen wir uns noch ein drittes
DSP-Modul und aktivieren noch den Hochtöner.
Schade
ist nur, das so wenige Selbstbau Konstrukteure den Teilaktiven
Weg mitgehen. Wir haben kürzlich die Abacus Verstärker
lobend erwähnt. Dort gäbe es neben dem 60-120 auch einen
Ampino, der für den Mitten-, Hochtonteil durchaus ausreichend
wäre.
Und
dann hätte man das Non-Plus-Ultra.
Unser
Kunde in der Schweiz (siehe Beistellverstärker bei der STUDIO
100 TL) hat 3 Abacus 60-120 Verstärker. Einen davon zerlegt
und die beiden Endstufen des dritten Verstärkers in die beiden
anderen Abacus eingebaut. Genügend Platz dafür ist im
der Endstufe. Auch die analoge 3-Wege Aktivweiche für die
MONITOR 50 TL BE hätte noch Platz in der Endstufe mitsamt
Stromversorgung.
Eine
Vollaktivlösung für die M50TLBE wäre mit zwei Abacus
60-120 Endstufen-Gehäusen (eingebaut aber 3 Endstufen) möglich.
Auch eine Teilaktivlösung mit zwei Abacus 60-120 Endstufen
inklusiv Filter wäre möglich.
Die
Frage ist nur: gibt es Interesse für eine Vollaktiv-Lösung
oder eine Teilaktivlösung? ATC verkauft von seinen Vollaktiv-Lautsprechern,
die beispielsweise 15.0 kosten mehr, als von den Passiven, die
nur 10.0 kosten.
In
meinem Kundenkreis, wo alle Kunden maximalen Klang zu minimalen
Kosten erwarten, dürfte eine Teilaktivlösung vermutlich
dem Lidl, Norma, Aldi Niveau der DIY Szene nicht mehr gerecht
werden. Wahrscheinlich ist die Zeit, die wir damit verbringen,
solche hochwertigen Systeme zu entwickeln, einfach verlorene Zeit
oder nur Befriedigung für mein privates Hörvergnügen.
Das wäre es vielleicht auch schon wert. Aber irgendwie habe
ich auch den Ehrgeiz dieses hohe Niveau weiterzugeben. Dumm gelaufen,
wenn es nur Kunden für aktive Fertigboxen gibt.
News
11-2/2011:
CENTER
30 XXL MK II
Nachdem
wir die STUDIO 100 TL XL MK II so erfolgreich auf 6dB umgestellt
haben, kam von einigen
Kunden die Bitte, dass wir doch den CENTER 30 ebenfalls auf 6dB
umstellen sollten. er würde im
Vergleich zur 100 MK II doch etwas farblos klingen.
Haben wir gemacht! Das Teil ist ab sofort lieferbar und ersetzt
die alte Version automatisch. Allerdings
ist die Weiche etwas teurer, sodass der Bausatz statt EUR 840,-
ab sofort EUR 860,- kostet. Für Vorführ-
stützpunkt EUR 730,-.

Abb.:
Weichen CENTER 30 alt (links) und CENTER 30 XXL neu (rechts)
News
11/2011:
Erlkönig
M80BR
ATC
30W + ATC Mitteltonkalotte + Scan Speak Beryllium Hochtöner.
So war es gedacht. Wie sich aber herausstellte, ist der Wirkungsgrad
des Tieftöner deutlich höher als der des Mitteltöners.
Das sah in dem
uns vorliegenden Datenblatt ganz anders aus. Somit wird es keine
Passive Lösung geben. Ob wir uns auf
ein Aktivkonzept einlassen werden, ist noch nicht entschieden.
Das
Rennen um Platz 1 unseres DIY High-End Lautsprecherprogramms ist
damit erstmal entschieden.
Nummer 1 ist und bleibt die MONITOR 50 TL BE.
M50
Variante für kritische Raumakustik:
MONITOR
50 CB BE:
Es
gibt Räume, die akustisch extrem schwierig in den Griff zu
kriegen sind. Wohnzimmer, in denen die
Wände aus Beton und Glas sind, in denen fast keine Möbel
stehen, der Fußboden keinen Teppich sieht, Nachhall und
Flatterechos sich permanent begegnen ... Dort kann man eigentlich
nur Kopfhörer empfehlen
oder zum Musikhören in den Keller gehen.
Weniger krasse Fälle können aber auch Probleme bereiten.
Es ist sehr nervig, wenn irgendwo Resonanzen zwischen 40 und 60Hz
im Hörraum entstehen. Besonders schlimm ist das bei Bassreflexboxen,
wenn eine
Art Loudness eingebaut ist. Die TL ist in der Regel sehr viel
trockener. Es kann aber auch Probleme bei Transmission Lines geben.
Wir hatten kürzlich so einen Fall. Erstmal versucht man die
Positionen der Lautsprecher zu verändern. Wenn das nicht
hilft, dann hilft nur ein geschlossenes Gehäuse. Wir haben
diesen Versuch begleitet und es bei uns ausprobiert. Der Test
lief über 4 Wochen. Dabei haben einigen Interessenten die
M50 in CB Version gehört. Die Resonanz war durchweg positiv
und die Leute überrascht,
dass die TL eigentlich "zu" war.
Da
ich grundsätzlich flexible Lösungen bevorzuge, haben
wir die CB-Alternative wie folgt durchgeführt: Ein Wollvlies
von ca. 2cm Stärke, wie wir es in unseren Bausätzen
mitliefern, wird in der Größe von 80 x 54 cm zweimal
gefaltet. Erst auf 40x54, dann auf 40x27. Daraus wird eine Rolle
mit 27cm Breite gewickelt. Diese
Rolle wird quer an der Stelle in die TL positioniert, wo der Kanal
beginnt und nach unten führt. Das macht die
TL mehr oder weniger dicht und verwandelt sie quasi in eine geschlossene
Box.
Da
wir in unserem Vorführraum keine Probleme haben, haben wir
die "Vollbremsung" wieder aufgehoben. Allerdings haben
wir noch einen weiteren Versuch gemacht und diese Rolle in TL-Richtung
als Strömungswiderstand in der TL belassen. Das Ergebnis
ist super! Besser als ohne! Und so bleibt es jetzt.
Ab sofort wird dieses Wollvlies mit 1m10 x 80cm dem Bausatz beigestellt.
So kann jeder selbst ausprobieren, wie für ihn die Akustik
optimal ist.
ILLU
18:
Als
die letzten News geschrieben wurden, kam zeitgleich die K+T mit
der NADA. Wir hatten zu diesem Thema eine Stellungnahme nach erfolgtem
Vergleichstest angekündigt. Den Vergleich haben wir in der
Zwischenzeit
in die Rubrik "Illuminator Series" gestellt. Sehr ausführlich
und mit Vergleichsmessungen.
Zum Thema Geschlossene Box oder Bassreflex, möchte ich hier
anmerken, dass wir mit beiden Versionen gehört haben. Das
Ergebnis: für große Räume empfehlen wir die Reflexversion,
für kleinere Räume und
kürzere Hörabstände die geschlossene Version. Sie
ist zwar weniger spektakulär, dafür aber präziser.
Unser
ILLU18 Gehäuse
kann man relativ einfach umfunktionieren. Filz in den Reflexkanal
und an der rückwärtigen Kanalöffnung wird über
die gesamte Breite Wollvlies in die Öffnung gepresst. Damit
ist der Lautsprecher zu. Dieser Zustand ist jederzeit revidierbar.
Die ILLU18 Story ist damit abgehakt.
Einen
ersten Hörstützpunkt haben wir in Südafrika. Das
ist kein Scherz. Die beiden Kunden in Deutschland wollten lieber
allein bleiben ... was nicht ist kann ja noch kommen.
Ein
Spezialangebot mit Gehäuse finden Sie in der Sonderliste.
Das gilt auch für Hörstützpunktkonditionen.
Weitere
Kombinationen mit Treibern aus der ILLUMINATOR Serie:
ILLU42
TL:
War
schon mal auf unserer älteren Homepage. Ist aber in dem Trubel
um die neue MONITOR Serie etwas ins Hintertreffen geraten. Der
Mitteltöner 12MU4731 ist ein ganz ausgezeichneter Mitteltöner.
Kombiniert mit einem 18WU8741, der in einer 3-Wege Kombination
für einen fast umtimativen Bass sorgt, macht das in der durchaus
attraktiven Gehäuseversion der 42 TL "bella figura",
wie der Italiener sagen würde.
Die
Bestückung der ILLU42TL wird es bei der Neuauflage mit dem
Beryllium Hochtöner geben. Für die
ILLU 42 TL XL gibt es sogar einen Hörstützpunkt in Nordenham
(bei Bremerhaven). Die Vorführbox hat noch
den Ringradiator im Hochtonbereich. Aber bekanntlich ist der auch
nicht von schlechten Eltern.
Auf
Anfrage können wir dazu nähere Einzelheiten liefern.
Wir werden diesen Bausatz bei nächster Gelegenheit
wieder in die Homepage stellen.
LARISSA:
In
Ausnahmefällen nehmen wir interessante Kundenprojekte in
die Vorführstützpunkte auf und unterstützen diese
auch mit einem Vorführbonus auf die dabei eingesetzten Chassis.
In diesem Fall hat ein Kunden (PLZ 70565) einen 3-Wege Lautsprecher
mit eine Bestückung realisiert, die man durchaus als optimal
beschreiben könnte: 26W4867T, 12MU4731 und D3004/6600.

Abb.:
Kundenprojekt LARISSA
Gehäuseprinzip
geschlossen 76 Ltr., aufgeteilt auf zwei Kammern, mit integriertem
Helmholzresonator, Mitteltongehäuse geschlossen 5 Ltr., Hochtöner
hat einen 9mm Zeitversatz. Man sieht das andeutungsweise.
Das Gehäuse
erinnert ein bisschen an die FAKTUM. Leider ist das Foto nicht
besonders gut. Weiß
Hochglanz ist sehr schwer zu fotografieren. Vielleicht kommt irgendwann
noch ein besseres Foto.
Wer
sich für so eine 3-Wege Kombination interessiert, kann sie
gerne in Stuttgart Probehören. Technische Details sind auf
Anfrage von uns erhältlich (Gehäuse, Weichenschaltung).
BREITWAND
mit Breitband:

Was
man alles mit Breitbändern anstellen kann!? Den ausführlichen
Bericht mit Fotos kann man hier
runterladen:
Download
Bericht Breitwand.pdf Download
Bericht Breitband.pdf
Werbung:
Normalerweise
machen wir keine Werbung. Höchstens für uns! An dieser
Stelle möchte ich doch mal eine Ausnahme machen:
Man
probiert ja immer mal gerne neue Elektronik aus und hofft auf
"Erleuchtung". Nun, wir haben kürzlich Gelegenheit
gehabt, die Endstufen von Abacus (60-120 mit großem Netzteil)
auszuprobieren. Abacus hat
ein ungewöhnliches Schaltungsprinzip. Einzelheiten dazu können
Sie auf deren Homepage nachlesen
(Abacus-electronics.de). Die Erfahrung, die wir mit diesen Endstufen
gemacht haben, waren tatsächlich
umwerfend. Die Endstufen haben die Lautsprecher ungemein gut im
Griff haben. Das Klanggeschehen ist
straff und im
höchsten Masse transparent. Die Abacus Aussage, dass die
Transistor-Endstufen wie eine
Röhre klingen, trifft auf den Punkt.
Ich bin kein Fan von Röhren und mache daraus keinen Hehl.
Nicht, weil sie nicht gut klingen würden, sondern
weil sie die tiefen Bässe einer TL nicht im Griff haben.
Die ABACUS hat die Bässe im Griff! Die Endstufen
sind jetzt bei uns in der Vorführkette. Zusammen mit der
M50 TL BE ein Traum!
Diese
"Werbung" ist nicht gesponsert oder eine Gefälligkeit.
Das möchte ich ausdrücklich anmerken.
Möglicherweise machen wir damit tastächlich ein Aktivkonzept,
wie im ersten Absatz der News vermerkt.
In
diesem Sinn, verbleibe ich mit High-endigem Gruß.
Bis zum nächsten Mal.
A.O.
Wessobrunn
im November 2011
News
06/2011:
1.
MONITOR Serie:
Lieferlage
M 50 TL BE:
das
gesamte Kontingent für Juni ist bereits vorbestellt. Die
nächsten Bausätze M 50TL BE können erst wieder
im Juli
disponiert werden, weil wir deutlich mehr 26W8867 verkauft haben
als (vorsichtig) geplant. Von den 3 Paar, die im Juli
möglich sind, ist nur noch ein Paar zur Verfügung. Bei
der M45TL oder M 24 BE sieht es etwas besser aus.
Neues
von der MONITOR SERIE:
Im
Anmarsch: unser derzeitiger Erlkönig mit dem Arbeitstitel
"MONITOR 80 BE". Der Mitten-, Hochtonbereich wird
zumindest optisch von der M50 und M45TL übernommen. Das Pyramiden-Gebilde
erscheint die einzige Möglichkeit
ein Tieftongehäuse mit 80 Ltr. Volumen im Wohnzimmer zu "verstecken".

Abb.: Erlkönig "M80BE"
Der Tieftonbereich wird so aussehen: ATC 30W, 80 Ltr. Bassreflex.
Wir sind an dieser Variante schon lange dran.
Haben aber erst jetzt geeignete Tieftongehäuse bekommen.
Um ehrlich zu sein, waren auch nicht bestellt, weil es
immer Zweifel gab, ob große Gehäuse denn überhaupt
gefragt sind. Die Schallwand sieht recht provisorisch aus.
Die vordere Schallwand werd demnächst noch in schwarz und
Flächendeckend gebaut. Der erste Versuch mit
einem 50 Ltr. Gehäuse war ein Fehlschlag, weil zu klein.
Jetzt sind wir bei 80 - 85 Ltr.. Der Rechner sagt 95 Ltr.
ATC verbaut ihn in einem 100 Ltr.Gehäuse (SCM 100, siehe
(Test in Stereoplay 8/2010).

Abb.:
ATC 30 W Special A.O.S.
Interessantes Detail: Hinterlüftete Zentrierspinne über
Distanzscheiben zwischen Magnet und Korb
Ein Volumen von 80 Ltr. scheint ok zu sein. Die Bässe spielen
seit ein paar Stunden. Wir brauchen aber noch
etwas Zeit. Erst kommt Hören, dann Messen, dann Hören,
dann Messen ... Unsere Stammkunden kennen das
schon. Bei uns dauern Abstimmungen meist etwas länger.
Was
auffällt: Der 12" Bass spielt trocken, wie man es von
ATC gewohnt ist. Also kein typischer Reflexbass, den
man erstmal korrigieren müsste. Die Bässe sind richtig
tiefschwarz, aber nicht so spektakulär wie in einer M50TL.
Der 30W passt vom Parametersatz nicht in eine TL. Habe es aber
auch nicht probiert, weil das Gehäuse richtig
gross wäre.
Eines
dürfte heute schon klar sein: Wenn es Musikliebhaber mit
akustisch schwierigen Verhältnissen gibt, die
trotzdem gerne einen richtigen Tiefbass haben möchten, dann
könnte die M80 des Rätsels Lösung sein.
2.
Neue Datenblätter von SCAN SPEAK:
Wir haben die Datenblätter aktualisiert. Soweit verfügbar
sind alle Datenblätter aktuell. Sehr interessant sind die
neuen 26er und 30er Subwooferchassis, neu und sicherlich eine
preiswerte Alternative zum 26W Revelator ist
der neue Disvoery 26W8534G.
3.
Bausatzpreisliste:
Wir
versuchen die neue Liste dieses Wochende hochzuladen. Wir haben
die Preise für die Bausätze mit den
ATC-Treibern aktuell noch nicht angepasst, weil wir noch zu alten
Preisen ordern konnten. Auch scheint der
EUR im Verhältnis zum Pfundkurs sich einigermassen gut zu
halten. Das spricht für konstante Preise. Gleichwohl
haben sich bei ScanSpeak einige Preise satt verändert. Vor
allem bei den Chassis die nur selten nachgefragt
werden (Beispiel: 26W8861). Diese Preis sind in den Listen schon
berücksichtigt.
4.
Designer(Lautsprecher-) möbel aus Italien:


Abb.:
STUDIO 24 BE im Kunstharzgehäuse
Wir
haben einen Hersteller für Designermöbel aus der Toskana
kenngelernt. Er hat uns ein erstes Muster
von der STUDIO 24 zum Testen gebaut. Herausragende Qualität.
Erstaunlich: die Aluringe sind hier in
Kunstharz gefertigt. Man meint fast es wären weiß lackierte
Aluringe. Das Material kann auf Hochglanz
oder auf matt geschliffen werden. Je nach Gusto! Gewicht der fertigen
Box 30 kg. Man kann immer nur
wiederholen: Gewicht und Membranfläche ist durch nichts zu
ersetzen. Gewicht sorgt für Ruhe im "Karton".
Es sind auch Gehäuse für die STUDIO 12 BE und die PYRAMIDE
22 BE geplant. Über die Preise können wir
leider noch keine Auskunft geben. Nur soviel vorab: wer zuhause
Designermöbel hat, zum Beispiel ganz in Weiß,
der wird mit den Preisen dier Kunstharzgehäuse locker zurecht
kommen. Mehr dazu, wenn wir mehr wissen.
In der Zwischenzeit kann man sich auf deren Homepage umsehen:
http://www.quadrotondo.it
4.
Boxenberechnungsprogramm von ScanSpeak:
Auf
der Homepage von Scan Speak findet man unter Tool ein neues Bassreflex-Berechnungsprogramm.
Claus Futtrup, R&D Manager bei ScanSpeak hatte auf der High-End
einen interessanten Vortrag gehalten,
in dem aufgezeigt wurde, daß die Berechnungsmethoden auf
Basis der T/S Parameter, wie es die meisten
Berechnungsprogramme unterstellen, nicht zu den richtigen (meist
zu großen) Volumina führen.
Ich kann mich erinnern, dass vor Jahren in der Hobby-HiFi für
die 18er Revelator Chassis Volumen-Empfehlungen
von 60 bis 70 Ltr. veröffentlicht wurden. 20-30 Ltr. wären
richtiger gewesen.
Man kann sich das Programm runterladen, wenn man mit Excel arbeitet.
Nachtrags-News
05/2011:
1.
ILLU SERIE (ILLU 18):
Habe
versprochen, das da noch was kommt. Es war auch schon so gut wie
fertig, aber zu wenig Zeit
diese Informationen zu kommunizieren. Mit dieser Info holen wir
das nach.
ILLU
18 BE:
Es hat ganz
schön lange gedauert, bis ich endlich sagen konnte "das
passt so"! Zurücklehnen und geniessen!
Die ILLU 18 ist endlich so, wie ich mir das vorstelle. Dass es
so lange gedauert hat, liegt daran, dass die
Weichentopologie, die für die ILLU-Serie geeignet ist, nicht
unser Schema ist.
Underhang-Technologie und die steifen Membranen zeigen ihr ganzen
Können in den unteren Frequenzbereichen
wo sie richtig Driuck machen. Da sind die Revelator-Chassis von
ScanSpeak eher betulich und weniger aufregend.
Dafür handeln wir uns bei höheren Frequenzen systembedingt
Probleme ein, die es bei der Revelator Serie nicht gibt.
Die harte Membran führt zu Resonanzen oberhalb von 2000 Hz,
die man nur mit 18dB-Weichen
oder mit LCR und
RC-Gliedern in den Griff bekommt.
Ich
denke, die Bausätze der ILLU-Serie sprechen vermutlich ein
jüngeres Publikum an. Mehr Pop, Power und Druck.
Das können die Illuminator-Chassis perfekt.
Interessant: Während wir die News schreiben, flattert uns
das neueste Heft der Klang und Ton, Heft 4 ins Haus. Und
welch eine Überraschung: Es ist ein Bauvorschlag mit dem
18WU4741T plus D3004/6640 (Beryllium) veröffentlicht
worden. Wenn man so will eine Konkurrenz ILLU18 mit dem Namen
"Nada".
Zu spät um an dieser Stelle was dazu sagen zu können.
Die Weichenschaltung erinnert mich an die Versuche, die
wir im letzten Jahr schon gemacht haben. Das Ergebnis schaut aber
wirklich sehr gut aus.
Mehr dazu, wenn wir aus dem Urlaub zurück sind (am 20.6.
sind wir wieder da)
Wessobrunn,
den 3.6.2011
News
05/2011:
1.
STUDIO 100 TL MKII : Nochmal Grundsätzliches
Den
Passus "die Änderung so vorzunehmen, daß eine
Rückkehr zum Ausgangspunkt wieder möglich ist, können
wir streichen. Es sind weitere positive Rückmeldungen gekommen.
Alle Kunden sind begeistert. Wir haben weitere,
zum Teil sehr ausführliche Stellungnahmen bekommen. Für
die News zu lang. Wir werden alle Kommentare in Kürze
demnächst in das Kapitel der 100 TL einbauen.
2.
STUDIO 85 TL MK II:
Es
stellt sich jetzt aber eine andere Frage: STUDIO 80 TL 2010 und
42 TL 2010 sind entwickelt worden, weil wir eine
6dB Variante in unseren TL-Bausätzen haben wollten. Die Entwicklung
hat nicht lange gedauert. Ging so nebenher,
während wir die MONITOR Serie gebaut haben. Die Arbeiten
an der STUDIO 100 TL MK II waren dann doch etwas
zeitraubender, vor allem verantwortungsvoller. Die 100 TL ist
immerhin unser meist verkaufter Bausatz. Da möchte man
doch möglichst vielen Kunden gerecht werden.
Jetzt haben wir sie. Sie ist besser denn je. Jetzt brauchen wir
die beiden Zwischenmodelle im Prinzip nicht mehr.
Die 85 TL/80 TL haben ohnehin das gleiche Gehäuse, den gleichen
Bass, die gleichen Hochtöner. 85TL-Kunden
haben uns schon ein positives Feedback zur MK II-Version gegeben.
Die STUDIO 80 TL 2010 entfällt damit in der neuen Bausatzpreisliste.
3.
STUDIO 42 TL MKII oder 42 TL 2010?
Bei
der 42 TL liegt die Sache etwas anders. Sie ist nicht wirklich
eine Alternative zur 100 TL. Die neue 42 TL 2010
mit dem 15W9531G als Mitteltöner ist eigentlich eine STUDIO
10/12 mit Transmission-Line Basserweiterung. Das ist
eine der besten Möglichkeiten, einen 2-Wege Lautsprecher
zur 3-Wege Version auszubauen. Als Top-Modell zur
Abrundung der Revelator-Serie möchten wir diesen Bausatz
gerne auch weiterhin anbieten.
4.
STUDIO 100 TL MK II Teilaktiv:
Update jetzt auch für die Teilaktiv-Version!
Die
Teilaktivmodelle 100TL und 100TL QXL sind jetzt auch fertig abgestimmt.
Wir haben sowohl die Teilaktivweiche
von JSE und von Schoeni (Schweiz) durchprobiert. Beide Weichen
sind im Prinzip identisch. Ein Unterschied gibt's
nur beim Ausgangspegel, der aber in der Summe wieder zum gleichen
Ergebnis führt.
Die Teilaktiv-Version ist, das möchte ich hier zum x-ten
und vielleicht letzten Mal betonen, das Non-Plus-Ultra. Im
Bassbereich und im unteren Mitteltonbereich sind die teuersten
passiven Bauteile einer Passivweiche verbaut. Diese
bewirken gleichzeitig die größten Verluste.
Wir haben aus der Ära JSE noch zwei fertige Aktivweichen
für die 100 TL im Bestand. Verbaut in einem relativ kleinem
Alugehäuse mit integriertem Netzteil. Zwei Eingänge:
L+R und 4 Ausgänge 2x TT und 2x MHT, jeweils L+R.
Eingepegelt auf die ÜF von 250 Hz der STUDIO 100 TL. Wer
zwei Stereo-Endstufen besitzt oder betreiben will, könnte
sich damit das perfekte Teilaktiv-Konzept holen.
Eine
dieser Aktivweichen ist in den aktuellen Sonderangeboten enthalten.
Auf Wunsch auch mit Doppelendstufen, weil
wir in Kürze Doppelendstufen mit integrierbaren DSP Modulen
erwarten. Bei Interesse bitte fragen.
5.
Neue Preise:
Die
neuen Preise sind in den aktuellen Preislisten für Einzelchassis
eingearbeitet. Es gibt nicht nur schlechte Nachrichten.
Manche Chassis sind auch günstiger geworden. Zum Beispiel
die Hochtöner in der Illuminator-Serie.
Teurer
gewoden sind vor allem die Scan Speak Revelator Chassis 12M und
die Tieftöner 22W, 23W und 26W. Leider wirkt
sich das auch auf die Bausatzpreise bei der MONITOR Serie aus.
Hinzu kommt die Preiserhöhung von ATC. Die
neue
Preisliste Bausätze kommt mit Wirkung vom 1.Juni.
6.
MONITOR Serie:
Die
Anwenderliste wird langsam größer. Der Vorführstützpunkt
im hohen Norden (Preez) hat uns seine massive Mitten-,
Hochton-Konstruktion kürzlich vorgeführt. Der MHT-Teil
hat massive Alu-Schallwände und eine besonders raffinierte
Befestigungsmethode, die die Chassis quasi an die Schallwand "zementiert".
Das wirkt sich durchaus positiv auf die
Wiedergabe aus. Leider dürfen wir keine Fotos zeigen. Unser
Kunde hat Befürchtungen, das seine Ideen kopiert werden.
Bis Ende Juni bekommen wir für unsere Vorführung Gehäuse
für die MONITOR 50 TL aus Schiefer. Das wird sicherlich
ähnliche Effekte zeigen. Masse wirkt immer und beruhigt das
Klanggeschehen. Ob wir Schiefergehäuse auch anbieten
werden hängt von der Erahrungen ab, die wir im Juni machen
werden. Der Preis für ein zweiteiliges Gehäuse M50TL
liegt unter EUR 1000,- pro Stück. Lassen Sie sich von den
Fotos überraschen.
Wessobrunn,
den 19.5.2011
News
03/2011:
Wenigstens
bei uns gibt es noch ein paar gute Nachrichten. Die weniger Guten
kommen etwas weiter unten.
1.
Updates für STUDIO 100 TL XL und STUDIO 100 TL QXL (85/42TL):
Die
Vorgeschichte:
Als die 100 TL entstanden ist, waren 12dB- und 18dB-Weiche üblich,
nicht nur bei uns.
Über die Jahre hatte sich die Überlegung festgeschrieben, dass
man mit den 18W's der Classic Serie keine vernünftigen
6dB Weichen bauen kann. Diese Legende lebte so vor sich hin und
wurde nie in Frage gestellt. Der Zuspruch zu den
Modellen 100TL war immer gut.
Da sagt man doch gerne, "never change a winning team". Richtig
eng wurde es allerdings, als die MONITOR Serie spielte.
Jetzt war der Top-Spieler plötzlich in der zweiten Reihe. Die
Situation hatte sich grundlegend geändert. Die STUDIO 100 TL
faszinierte gar nicht mehr. So schnell kann das gehen. Was tun?
Update oder Programmbereinigung?
Tradition und viele zufriedene Kunden verpflichten:
Irgendwie ist die STUDIO 100 TL mit all seinen Vorgängern eine
Tradition, die man nicht
so einfach aufgibt. Wir haben zufriedene Besitzer von Kanada bis
Australien, von Namibia bis Norwegen. Kunden, die in den
letzten 20 Jahren bei uns Transmission Lines Bausätze gekauft
haben. Sollten wir den Kunden einfach sagen, das Modell wurde
ausgemustert? Irgendwie nicht so gut. Also haben wir an einem
Update gearbeitet. Still und heimlich, denn das Ergebnis war zunächst
ungewiss. Die Ziele waren klar durch die MONITOR Serie vorgegeben:
mehr Lebendigkeit in den Mitten, Vorhang weg, bessere Tiefenstaffelung
und definiertere Räumlichkeit. Keine tonalen Experimente.
Die Arbeit hat sich gelohnt. Das Ergebnis ist beeindruckend. Und
wieder einmal wird ganz deutlich: In den Scan Speak Treibern steckt
ungeheuer Potential. Man muss es nur rausholen. Und so stellt
sich die neue STUDIO 100 TL vor:
STUDIO 100 TL MKII XL / BE / QXL:
Der Mitten-, Hochtonbereich lässt sich, entgegen bisheriger Vermutungen
doch mit einer 6dB-Weiche aufbauen. Vorweg: Die
tonale Balance der 100 TL stand nicht zur Disposition. Es ging
also nicht darum den Lautsprecher völlig neu zu definieren. Im
Focus stand die Topologie der Weiche. Die spannende Frage war,
lässt sich die Weiche des Mitteltöners an die bewährten
6dB-Weichen der Hochtöner, wie wir sie in unzähligen Modellen
(STUDIO 12, 24, 22, 35, 42, 80 etc.) realisiert haben, anpassen?
Da wir in Wessobrunn keinen schalltoten Raum haben und im Winterhalbjahr
auch keine Freifeldmessungen machen können,
haben wir die Messungen mit ATB im Hörraum gemacht. Das heißt,
die Bassmessungen zeigen nicht, was der Lautsprecher im Tieftonbereich
bringt. Wir veröffentlichen trotzdem einige Vergleichsmessungen
zwischen der alten und der neuen Version.
Davon abgesehen, die Bassmessungen sind auch nicht das Entscheidende.
Die Bass-Weiche und der Hochpass der
Mitteltonweiche wurden so belassen wie sie sind. Da gibt es nichts
zu optimieren.
Bassweiche:
Bass-, Mittenbereich mit ÜF 250Hz unverändert. Die Bauteile ändern
sich nicht.
Mitteltonweiche:
Im Mitten-, Hochtonbereich spielt der Mitteltöner jetzt mit 6dB.
Es entfällt das C zu Masse (4,7µF). Allerdings ändert sich die
Position der 12mH Spule die mit dem 68µF den Hochpass des Mitteltöners
bildet. Fotos finden Sie ebenfalls im Anhang zum Download. Sie
zeigen, wie man die Änderung selbst machen kann. Wer das nicht
kann, kann uns die Weiche zur Änderung zuschicken. Wir übernehmen
das zu einem fairen Preis. Für Kunden in Österreich hätten wir
einen Partner in Baden, der die Änderungen durchführen kann.
Auf den Fotos ist die Mitteltonplatine der letzten 5 Jahre zu
sehen. Die Weiche mit dem großen Clarity Cap. Ältere Weichen,
auf denen sich auch die Hochtonweiche befunden hat, können noch
leichter im Mittenbereich geändert werden, weil nur eine
Brücke versetzt werden muss.
Der Widerstand im Ausgang der MT-Weiche lässt etwas Raum für individuelle
Anpassungen.
Hochtonweiche:
Die Weiche des Hochtöners ändert sich umfassender. Es entfällt
die Spule zur Masse, dafür benötigen wir ein LCR für die
Entzerrung der Impedanzspitze bei der Resonanzfrequenz. Wir können
die neue Hochton-Weiche auf der gleichen Platine
realisieren. Es sind nur ein paar Bauteile mehr zu finden. Im
Upgrade-Kit ist die komplette Hochton-Platine enthalten.
Was sich akustisch ändert:
Wie schon gesagt, es ging nicht darum die tonale Balance komplett
auf den Kopf zu stellen.
Im Vergleich zur MONITOR Series hatte die STUDIO 100 einen leichten
Schleier im Mittenbereich. Ich gebe gerne zu, ich habe
das nie bemerkt mangels wirklich guter Alternativen. Erst als
ich die ATC Mitteltöner kennen gelernt habe, habe ich gemerkt,
dass es neben der 100 TL noch etwas Besseres gibt. Da war mehr
Energie im Mittenbereich, die Durchhörbarkeit, die Transparenz
war einfach besser. Die STUDIO 100 ist erstmal in die Ecke gewandert.
Die Änderung zur 6dB-Version hat die Situation geändert.
Der Mitteltöner spielt mit der 6dB-Weiche mit mehr Power. Die
räumliche Abbildung wird größer, die Bühne öffnet sich nach hinten
und die Position der Instrumente und Musiker ist stabiler. Man
hat mehr Temperament in die Musik. Die STUDIO 100 TL MKII ist
eine Klasse höher gestiegen.
Es macht jetzt wieder richtig Spaß die "100" zu hören.
Download
UmbauS100 2011.pdf Download
Abstimmung100.pdf
2. STUDIO 100 TL MKII BE
Mit der alten Weiche habe ich letztes Jahr mal einen BE-Versuch
gemacht, aber der Beryllium Hochtöner hat sich mit der alten Weichentechnik
nicht vertragen. Folglich haben wir die BE-Version gar nicht erst
in Betracht gezogen.
Mit dem neuen Weichenkonzept harmoniert auch die neuen Beryllium-Kalotte.
Und wie!
Die STUDIO 100 TL MK II BE ist der Oberhammer. Der Hochtonbereich
ist seidiger und klarer. Man hört Details, die bis dahin nicht
zu hören waren. Das Phänomen ist mit den Messkurven nicht zu erklären.
Im Gegenteil, der BE-Typ fällt nach 15kHz eher ab, während der
Ringradiator dort zulegt. Die ultraharte Membran entwickelt offensichtlich
eine besondere Energie, die eine Gewebemembran nicht hat. Wie
dem auch sei:
Die STUDIO 100 TL MK II BE ist die beste STUDIO 100, die es
je gegeben hat!
3.
Einführungsangebot STUDIO 100 TL MK II BE
Ein kleines Bonbon an dieser Stelle: die ersten 3 Paar der MK
II Version werden wir zu einem Einführungspreis anbieten,
der trotz BE-Version (mit rundem Hochtöner!) unter EUR 2500,-
liegt. Der aktuelle Preis vor ATC und SCAN SPEAK
Preiserhöhung liegt bei EUR 2.990,- (XL-Version EUR 2.770,-).
Die
Aktion läuft erstmal nur bis Ostern, weil wir nur noch 3 Paar
ATC Bässe (vor Preiserhöhung) haben.
Nachtrag
27.3.: Es sind nur noch 2 Paar verfügbar!
Voraussetzung: Vorführstützpunkt!
4. Umrüstkits von XL auf BE:
Es wird sie geben, wir haben uns auch schon Gedanken gemacht,
wie das mit den 12x9 Platten zu bewerkstelligen ist, zumal
wir keinen Hersteller mehr haben und nur noch einen Restbestand
an diesen Fronten habe. Momentan gibt es das Umrüstkit
noch nicht, weil die Hochtöner nur eingeschränkt verfügbar sind.
Erst ab Sommer ist an ein Upgrade-Kit denken. Es sei denn,
die Nachfrage wäre erdrückend.
Wir schlagen vor, erstmal das Update von der 100 TL auf die 100
MK II zu machen. Wenn später auf die BE-Version umgestellt
wird, muß nur eine Widerstand in der Hochtonweiche geändert werden.
Abschlußkommentar zur STUDIO 100 TL MK II:
Der Abstand MONITOR zu STUDIO ist wieder erträglich. Was bleibt
sind Nuancen, wo der eine oder der andere besser punktet.
Die Feinauflösung der ATC-Kalotte kann durch nichts getoppt werden.
Unser AOS 18W16545K gewinnt etwas mehr Profil nach der Weichenänderung
im unteren Mitteltonbereich ( 200 - 400 Hz), heißt aber
nicht unbedingt, dass der ATC da nicht mithalten würde.
Im direkten Vergleich fällt auf, dass der konventionelle
Mitteltöner die Instrumente etwas größer abbildet.
Die Unterschiede mit der
Goldwaage auszumessen wird wohl nicht möglich sein. Es wird
wohl eine Geschmacksfrage bleiben, für welchen Lautsprecher
man sich entscheiden will. Wir sind jedenfalls sehr froh, daß
wir wieder zwei Topspieler in einer High-End Klasse haben.
Parallel-Entwicklungen
bei unseren Kunden:
Zwei langjährige Kunden haben wir parallel an unserer Entwicklung
teilhaben lassen. Sechs Ohren hören auf jeden Fall mehr als zwei.
Hier sind deren Reaktionen:
Kunde (XL) in Neuss:
"Hallo Herr Oberhage,
Umbau abgeschlossen, erst einmal provisorisch - und baff erstaunt,
was sich alles getan hat. Vor allem im Vergleich zur ersten Änderung.
Das "Angenehme", was ich bisher eigentlich immer geschätzt hatte,
ist jetzt einen größerem Auflösungsvermögen gewichen, viel mehr
Drive, ohne Nervosität zu verbreiten. Meine nach dem ersten Hören
auch mehr Raumtiefe und längeres Nachhallen von Instrumenten zu
vernehmen. Habe jetzt 3R5 Widerstand vor dem Mitteltöner und 4R7
vor dem Hochtöner. Ich weiß, das ist Ihnen zu viel, aber ich find's
so natürlicher. Ich probiere auch noch einmal 3R9 aus. Gebe die
Umbau-Empfehlung auch an meinen Freund weiter…"
Kunde (XL/BE) in Baden (AT):
"Re: BE Upgrade der TL100
Zuerst:
6db vs 12db Setup für den oberen Zweig steht außer Frage = eine
neue Dimension!
12mH Spule:
Die Repositionierung vor der 1,8mH Spule, bzw. nach dem 68µF,
geht möglicherweise auf Kosten der Linearität, ABER bringt mehr
Raumtiefe.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass dieses Upgrade eine wesentliche
Verbesserung der Auflösung, Brillanz ("ein Glöcklein helle"),
Raumtiefe sowie ein verbreitertes Abstrahlverhalten brachte und
daher der Aufwand mit dieser Aktion mehr als gerechtfertigt
ist - einfach eine neue TL100!!!"
Ein
dritter Kunde (Berlin) ist in der Zwischenzeit noch dazugekommen
und hat auch umgerüstet. In einer Mail hieß es kurz
und
knapp: "Kann die Kommentare der Kunden bestätigen, auch
der Gewinn an Räumlichkeit ..."
Soviel zu den Kundenmeinungen. Es kommen demnächst sicher noch
einige Meinungen dazu. In der Liste der Vorführstützpunkte
wir man die Umrüstungsaktivitäten sehen können.
Auch die Umrüstungen von XL auf BE.
Ich
würde allerdings jedem Kunden raten, das Update so zu machen,
dass ein zurück möglich ist. Ich habe auch schon Meinungen gehört,
bei denen gesagt wurde die alte MONITOR COMPACT (Anm.: mit Polypropylene
Mitteltöner) würde ihm besser gefallen … oder die STUDIO
100 TL hätte keinen guten Bass ... Geschmäcker sind verschieden.
Der eine liebt das weiche, warme, rund, der andere liebt die Präzision.
Für uns steht aber definitiv fest, wir rudern nicht mehr zurück.
5. STUDIO 100 TL QXL MK II:
Das war besonders spannend. Wie würde sich die 6dB-Weiche mit
dem koaxialen Treiber verhalten? Da wir nur noch zwei Bausätze
liefern können, hat es keinen großen Sinn diesem Modell eine große
Plattform zu geben, aber Kunden die den Lautsprecher haben
sei Folgendes mitgeteilt:
Die QXL hätte, wenn man alle Bauteile gleich lassen würde, einen
deutlichen Einbruch von fast 5dB in der Region der Übergangsfrequenz.
Hier spielt die Hochtönerfrontplatte ein Rolle, die bekanntlich
deutlich kleiner ist und damit reiß die Abstrahlfrequenz früher
ab.
Wenn man dagegen den Mitteltöner etwas höher spielen lässt, dann
ist der Frequenzgang perfekt. Die LCR-Platine des Mitteltöners,
die einmal gebaut wurde um die Welligkeit des Mitteltöners in
der Übernahmeregion zum Hochtöner auszugleichen, kann ausgebaut
werden. Ist nicht mehr nötig. Allerdings muss L2 getauscht werden
und das macht den Upgrade-Kit etwas teurer.
Vom Ergebnis her möchte ich sagen: Die räumliche Abbildung der
koaxialen Version ist noch mal eine Nummer besser. Schade, dass
die Erkenntnis ein bisschen spät kommt. Vielleicht hätten wir
vor ein paar Jahren mit der 6dB-Version die heute notwendigen
Stückzahlen erreicht. Allen QXL-Besitzern möchten wir die Änderung
ans Herz legen.
Download
AbstimmungQXL.pdf
6. ILLU 18 W:
Wir haben mittlerweile ein richtig gutes Setup für die Kombination
vom 18WU4741T plus D3004/6600 und 6640 (BE). Da wir aber
im Moment eher Probleme mit einer zusätzlichen Nachfrage nach
Beryllium Hochtönern hätten, werden wir die BE-Version zurückstellen.
Zur neuen ILLU-Version:
Ein Kollege hat mit dem Illuminator 18er und den Ringradiatoren
experimentiert und eine ganz andere Weichentopologie verwendet,
wie wir sie üblicherweise anwenden. Ich denke das muss auch so
sein, denn mit flachen Filtern sind die Treiber nicht in den Griff
zu bekommen. Wir haben die modifizierten und neu entwickelten
Filter (18dB) ausprobiert.
Die Ergebnisse sind richtig gut und beeindruckend. Die Chassis
haben ein unglaubliches Potential. Man muss sie nur richtig einsetzen
(Eigenkritik!).
Um diese News nicht zu überfrachten, bringen wir das Thema in
den nächsten News oder stellen das Update direkt in die Abteilung
der Illuminator-Series ein.
Nachtrag zur ILLU 42 TL:
Wir hatten vorletztes Jahr eine "Art" 42 TL mit einem 18WU8471T
plus 12MU4741 plus Ringradiator entwickelt. Ein Kunde in der
PLZ-Region 29500 hat sich diesen Lautsprecher gebaut. Er ist ein
Vorführstützpunkt.
Kurze Nachtrag zu diesem Modell: der 18WU8741T spielt druckvoll
wie kein anderer 18cm Bass in unserer TL. Die Illuminator-
Technik ist hier voll ausgereizt. Nach kleinen Korrekturen an
der Mitteltonweiche kann man dem 12MU4741 durchaus
bescheinigen, in seiner Klasse weltmeisterlich zu sein. Vielleicht
stellen wir diesen Lautsprecher in die Illuminator-Serie ein.
Nach Ostern vielleicht. Pech in dem Fall, es kommt von ScanSpeak
eine beachtliche Preiserhöhung zum 1.April (siehe weiter
unten). Und das trifft den 12MU mit guten 10%.
7. ECO 22, ECO 10, Versionen 2010:
Wir haben diese Modelle ursprünglich angeboten, weil wir bei dem
D2904/9800-07 einen Lagerbestand abbauen wollten. Wie sie wissen
haben wir kaum noch Bausätze mit der Metallkalotte. Unser Programm
wäre zu unübersichtlich.
Jetzt war die Resonanz in den letzten Wochen so gut nach diesen
Bausätzen, wir haben soviel positive Resonanz bekommen,
dass wir uns doch überlegen, die beiden Bausätze weiterhin anzubieten.
In diesem Fall würden wir eine neue Produktion der Hochtöner veranlassen.
Die Hochtöner sind hervorragend (weltbeste Metallkalotte nach
Hobby-HiFi)
und die Bausätze sind allererste Sahne.
Wenn wir die Kommentare der Kunden veröffentlichen, verkaufen
wir keine normalen Bausätze mehr (vielleicht). Wir denken aber,
nach mehreren Rückfragen und Beinahe Komplikationen, dass es besser
wäre, den Bausatz etwas teurer zu machen, dafür aber
eine Fertigweiche bereitstellen.
Feedback wäre nicht schlecht. Sonst machen wir mit der nächsten
Preisliste, die Ostern erscheint, einen Alleingang.
8. Vini
di Maremma:
Wir haben letztes Jahr die Information kommuniziert, dass wir
Weine und Olivenöl aus der Maremma anbieten. Die Überlegung
damals war, wer gute Musik liebt und genießen kann, wird einem
edlen Tropfen Wein durchaus zugänglich sein. Das hat richtig eingeschlagen.
Viele Kunden, viele Probehörer haben sich Weine mitgenommen und
haben das sichtlich genossen.
Die Spitzenreiter waren beim Rotwein:
1. Platz: Erik Banti Carato
2. Platz: Eric Banti Colle Diana
3. Platz: Villa Patrizia Lorneto
Die Spitzenreiter beim Weißwein waren:
1. Platz: Mantellassi Lucomone
2. Platz: Villa Patrizia Sciamareti
3. Platz: Mantellassi Sasso Bianco
Wer noch schnell zugreift, kann eventuell noch die eine oder andere
Kiste Carato 2007 ergattern. Sciamareti 2009 gibt es auch
nur noch wenige Kisten. Vom Carato (2008), Colle Diana (2009),
Lucomone (2010), Sasso Bianco (2010) gibt es bereits die
neuen Abfüllungen (die allerdings auch nicht "schlecht" sind).
Wir haben auch das neue Olivenöl 2010 aus der Frantoio
Scansanese. Köstlich! Olivenöl fällt geschmacklich jedes Jahr
etwas anders aus, je nach Witterungseinflüssen. Ist die Ernte
riesig, ist das Öl in der Regel sehr weich. Ist die Erne weniger
üppig, hat
das Öl eine gewisse Schärfe, schmeckt pikant. So ist 2010 ausgefallen.
Wer sich mit ein paar Leuten zusammentut und gemeinsam einen Kanister
mit 5 Ltr. bestellt, bekommt für EUR 10,- das beste Olivenöl,
das er je hier in Deutschland gekauft hat. Ohne Übertreibung!
www.Vini
di Maremma.com
9. Und jetzt leider noch die schlechten Nachrichten:
Sie wissen alle, dass in den letzten Monaten, in den letzten beiden
Jahren die Energie- und Rohstoffpreise teilweise beachtlich zugelegt
haben. Aus diesem Grund erhöht Scan Speak die Preise zum 1. April
im Durchschnitt um 6%. Das heißt bei einigen Chassis passiert
nichts, bei anderen erhöhen sich die Preise um bis zu 10% (Beispiel
12MUxxxx).
Exoten trifft es besonders hat: der 23W Subwoofer werden wir wohl
mit den Modellen der Discovery Serie ersetzen, auch wenn
diese auch nicht gerade ein Schnäppchen sind.
Das gilt leider auch für ATC. Hier liegen wir konsequent bei einer
Anpassung von + 6% auf alles. Das wirkt sich auf die Bausätze
aus: STUDIO 100 TL, MONITOR 50, 45, 24 etc. aus. Wir haben bei
den Mitteltonkalotten zwischen unseren ersten Versuchen und den
aktuellen Beständen bereits eine Preiserhöhung von 12% geschluckt.
Zum Teil fängt das der ein gestiegener EURO wieder auf. Aber die
Relation Britisches Pfund und EURO ist nicht wirklich kalkulierbar.
Die Spitzenmodelle MONITOR 50 TL BE und STUDIO 100 TL MK II BE,
werden wohl ab Ostern die 3000,- EUR Grenze
überschreiten. Ein Trost bleibt: im Vergleich zu Fertigboxen einer
entsprechenden Preisklasse sind wir immer noch günstig.
In diesem Zusammenhang möchten wir auf einen Testbericht in der
STEREOPLAY 4/11 verweisen. Hier wurden die ATC SCM 50 Passiv und
Aktiv getestet (Bass der STUDIO 100 TL und Mitteltöner der M24,
45,50). Immerhin Modelle, die 10.4 und 14.5 kosten. Das Ergebnis
ist beachtlich, auch wenn man grundsätzlich bei Testberichten
immer vorsichtig sein sollte. Wenn man dann noch bedenkt, mit
welchem Hochtönern die ATC bestückt sind und was wir so verwenden,
dann könnte man ins Schwärmen kommen … :
Noch
zwei Kundenkommentare:
Zur
STUDIO 12 XL:
Hallo
Herr Oberhage,
die Lautsprecher sind fertig geworden. Im Anhang der Mail ist
ein Bild falls Interessenten (Kunde ist Vorführstützpunkt)
sich vorher ein Eindruck von ihnen verschaffen wollen - gerade
weil ich bei der Konstruktion von Ihren Vorgaben abgewichen bin.
Dennoch, die Lautsprecher klingen fantastisch! Sie holen die kreative
Energie und Emotionalität der Interpreten ins Wohnzimmer. Diese
Eigenschaft ist sehr selten und wohl kaum anderswo für den Preis
zu bekommen.
Viele meiner CD's muss ich neu kennenlernen. Vielen Dank dafür,
es ist genau dass, was ich gesucht habe!
Mit freundlichem Gruß
M.S.
Lübeck

Abb.: Kundenfoto
STUDIO 12 XL im Standformat
Ein
langjähriger STUDIO 100 TL-Kunde, nachdem er einen Mitbewerber
in der Mitte Deutschlands besucht hat:
"..
Ich habe einfach die Bitte. Ziehen sie Ihr Ding durch und machen
Sie so weiter. Ich habe in dem Sektor noch nichts
besseres gehört. Zumindestens nichts was Musik so ganzheitlich
wieder gibt.
Jetzt bin ich aber neugierig auf die 6db Weiche.
Viele Grüße
O.W.
( Die
ausführlichen Kommentare, die dieser Nachricht vorangingen sind
interessant, aber vertraulich).
Die
neue Preisliste kommt zum Osterfest! Bis dahin eine erfolgreiche
Bastelzeit!
Wessobrunn,
im März 2011
News
Stand 12/2010:
A.O.S.
Bausätze Stand 12/2010
Monitor Series:
Wir haben auf den Seiten der neuen MONITOR-Serie einige ausführliche
Kommentare von unseren Kunden eingefügt.
Die Texte sind zum Teil etwas umfangreicher. Ich denke solche
Informationen sind mitunter informativer, als wenn wir
eine Tabelle mit technischen Daten vorlegen. Wir haben zum Teil
sehr engagierte Kunden, die sich nicht nur einen
Lautsprecher bauen und das war es dann… Nein, viele nehmen
auch Anteil an den Entwicklungen und geben uns
ausführliche Feedbacks. Oft auch mit wertvollen Tipps.
Die neue Monitor Serie mit dem ATC Mitteltöner ist so ein Projekt,
wo ich als Entwickler ganz dankbar über ein
Feedback vom Kunden bin. Hört der Kunde lieber mit 0dB und + 2dB.
Der ATC lässt diese Möglichkeiten offen, ohne
das der Klangeindruck in den Mitten ins aggressive umkippt.
Neu: M45 TL
Wir haben - das ist sicherlich nicht verwunderlich - den Tieftöner
aus der M24BE auch in einer TL-Version ausprobiert.
Allerdings erlaubt die TL keine deutlich reduzierten Gehäuse,
sodass der WAF deutlich in die Höhe schnellen würde.
Höhe und Tiefe sind vorgegebene Größen. Wir haben lediglich bei
der Breite etwas Spielraum und konnten das Maß auf
270 reduzieren. Nachdem beide Tieftöner, der 26W8867T aus der
M50 und der 22W8857T aus der M45 im Wirkungsgrad
lediglich um ein halbes dB auseinander liegen, muß die Mitten-
Hochtonweiche nicht geändert werden. Ganz wichtig aber
ist: die Entzerrung der Impedanzspitze, die wir bei der Reflexversion
brauchen, ist bei der M45 TL nicht notwendig. Ein
Foto und einige Erläuterungen finden Sie bei der M50TL.
Wiedergeburt: STUDIO 42 TL MK II
Irgendwo bei der 80 TL heißt es, dass die 42 TL vorübergehend
stillgelegt wurde. Wir haben bei diesem Modell schon mehrere Varianten
ausprobiert. Und weil dieses Modell recht schlank und Wohnzimmer
freundlich ist, diesen Lautsprecher nie ganz
sterben lassen.
Bei
der Urversion (Taschenausgabe der STUDIO 100 TL) war uns eigentlich
der Tieftonbereich immer zu verhalten, musste
sie doch immer gegen die großen Konkurrenten antreten. Andererseits
war der trockene Bass der S42TL im Vergleich zum Tieftonbereich
des 18W8531G in kleineren Gehäusen (S22REF und S35BR) durchaus
beeindruckend.
Bei der neuen 80 TL MK II und der aktuellen 42 TL MK II haben
wir die 6dB Frequenzweichen-Topologie der S 12 und S 24
konsequent weitergeführt und dafür eine passende Tieftonerweiterung
in Form einer TL gebaut. Dass wir die Weichen der
S12 nicht 1:1 übernehmen konnten ist klar. Die S12 ohne Bassanteile
kann im Mittenbereich deutlich zulegen. Und der
Bass einer 42TL oder 80TL kann deutlich mehr als der Bass einen
S12.
Die Kundenberichte über die neue STUDIO 80 TL MK II können Sie
ohne wesentliche Einschränkungen auf das Modell
42 TL projezieren. Insbesondere was Tonalität und Räumlichkeit
betreffen. Lediglich im Bass sind gewisse Unterschiede
auf Grund der kleineren Membranfläche nicht zu übersehen. Fotos
der neuen 42 TL MK II finden Sie auf der 42TL Seite.
Neue Chassis in der DISCOVERY Serie:
26W4558T:

Abb.:
Discovery 26W4558T
Für Subwoofer-Anwendungen entwickeltes Chassis aus dem Hause Scan
Speak. Unseres Erachtens eine hervorragende
Alternative zum Revelator 23W4557T
- Wirkungsgrad: 89dB (!) gegenüber 82dB, braucht damit deutlich
weniger Verstärkerleistung
- maximale Auslenkung +/- 28 mm (+/- 12.5mm linear) gegenüber
+/-20 mm (+/- 13mm linear).
Interessant ist auch ein ganz wichtiges Konstruktionsdetail: die
Anschlußdrähte sind im Spider verwoben, d.h. die Drähte
schwingen nicht zwischen Membran und Terminal.

Abb.: Anschlußdrähte des 26W4557 im Spider
Und noch ein markanter Vorteil: Der Preis liegt knapp unter EUR
200,- das ist deutlich günstiger als der 23W Revelator.
Mit dem 26 W 00 (man nimmt in der Regel zwei Stück für einen 26W)
und 30 W 00 (man nimmt in der Regel ein Stück
für einen 26W), stehen hervorragend gebaute Passivstrahler zur
Verfügung. Diese Passivstrahler, die ebenfalls günstiger
sind als die Revelator-Passivstrahler, können problemlos auch
mit dem 23W oder mit anderen Subwoofer-Treibern verwendet
werden. Wir haben die passiven Revelator 23 W 00 deshalb in der
aktuellen Preisliste gestrichen.

Abb.:
26 W 00 Passivstrahler
22 W 8534 G:

Abb.:
22 W 8534 G
Preisgünstiger 20cm Tieftöner mit hohem Wirkungsgrad (88,8dB)
und einem Qt (0,39) der
ihn für eine TL sehr brauchbar erscheinen lässt.
Die Datenblätter und Preislisten auf unserer Homepage sind mit
den neuen Discovery Chassis, soweit wir sie
anbieten, aktualisiert. Und Fehler beseitigt - hoffentlich alle
:-)
Das
war es wohl für das Jahr 2010. Wir wünschen allen Kunden schöne
Feiertage.
Grüsse
aus Wessobrunn
A.O.
News
Stand 08/2010:
A.O.S.
Bausätze Stand 8/2010
Aktuelle
Übersicht mit Erläuterungen
Wir
haben unser Bausatzprogramm gestrafft. Unwichtiges gestrichen
und Bausätze ohne Nachfrage entfernt.
Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, unterteilen wir unsere
Bausätze künftig in 5 Gruppen:
Monitor
Line: Bausätze mit der ATC Mitteltonkalotte und dem Beryllium
Hochtöner
Classic Line: Transmission Line Modelle, wie die STUDIO 100
TL mit den dazu passenden Heimkino-Komponenten
Revelator
Line: Bausätze mit den Revelator-Chassis 15W und 18W
Illuminator
Line: Bausätze mit Illuminator Chassis
Economy
Line: Bausätze für High-End Einsteiger
A.O.S.
Monitor Line:
Die
Basis unserer neuen Monitor-Line bildet ein Mitten-Hochton-Konzept,
das den legendären ATC Kalottenmitteltöner
in der AOS Special 16 Ohm Version mit der neuen ScanSpeak Beryllium
Kalotte (Abkürzung künftig: BE) kombiniert.
MONITOR
24 BE:
Unsere momentan kleinste 3-Weg Kombination mit dem ScanSpeak Revelator
22W. Ich gebe gerne zu, dass wir hier
den "WAF" (Woman Acceptance Factor) im Focus gehabt haben. Schlankes
Design, getrennte Gehäuse für Bass und
MHT-Bereich und ein leicht nach hinten geneigtes Gehäuse, verleihen
dem Lautsprecher ein luftig, leichtes Aussehen.
Das garantiert hohe Punktzahlen beim WAF.

Abb.: MONITOR
24 BE
Musikalisch
entpuppt sich die M24BE - auch wenn es "nur" eine Reflexabstimmung
ist - als ausgesprochenes Schwergewicht.
Was da an Dynamik, Präzision und Feinzeichnung rüberkommt, habe
ich zu Beginn der Entwicklung so nicht erwartet.
Dynamik,
ganz ohne aggressiven Einschlag. Präzision und räumliche Perfektion
vom Feinsten. Man kann sich vor den
Lautsprechern in jede Richtung bewegen. Der Klangeindruck ändert
sich nicht mit der Hörposition. Zudem haben die ATC
Mitteltöner eine unglaubliche Durchhörbarkeit. Man hört die klanglichen
Unterschiede der Kondensatoren und sogar bei den
Widerständen.
Zum
Tieftonbereich: Wir verwenden in der M24 den 22W8857T. Die Scan
Speak Revelator Bässe neigen bei Bassreflex-
Abstimmungen dazu, etwas zuviel Oberbass zu machen. Als Transmission
Line-Fan, der trockene Abstimmungen gewohnt
ist, absolut nicht akzeptabel.
Wenn man, wie bei der FAKTUM den Bass breitbandig bedämpft, ist
der Bass generell langweilig und wirkt lahm. Wenn
man aber ganz punktuell die Linearisierung auf den zweiten Impedanzhöcker
bei 55 Hz ansetzt, ist das Problem gelöst.
Der Bass dickt nicht mehr auf und ist voll präsent. Wir haben
die Messprotokolle über Screenshot in Word abgespeichert.
eingefangen. Ausführliche
Entwicklungsprotokolle werden wir in einem eigenen Kapitel zur
MONITOR Serie
veröffentlichen.
MONITOR
48 (Bassreflex- oder TL-Version mit dem AOS 24W ATC): Absage!
Wir haben die M48 geplant, als die M24 noch
nicht fertig war. Die MONITOR 24 BE spielt so überzeugend, dass
eine größere Reflex-Alternative (ohne WAF) nicht sinnvoll
erscheint.
MONITOR
50 TL: Die war im Gegensatz zur M48 nicht geplant. Im Prinzip
das gleiche Gehäuse, zumindest in der TL-Variante.
Statt dem 24WATC kommt der Scan Speak 26W8867 zum Zug. In der
M24 haben wir die Abstimmung mit dem 22W8857 mit
86.6dB optimiert. Der 26W8867 macht 87dB. Das passt optimal.

Abb.: MONITOR
50 TL BE mit 12x9 Frontplatte
Die
M50TL toppt auch die M24BE. Sie ist musikalisches Highlight und
Überflieger zugleich. Großer Klang und höchste Transparenz.
Allererste Wahl für Genusshörer, die auf den WAF keine Rücksicht
nehmen müssen. Der Scan Speak 26W8867 spielt druckvoll,
trocken und zaubert ein kompromissloses, fulminantes Bassfundament
in den Hörraum, das man nicht jedem Lautsprecher dieser
Größe nachsagen kann. Der Mitten- Hochtonbereich (Beschreibung
siehe M24BE) mit seinem exzellentem Abstrahlverhalten,
spielt völlig unaufgeregt an der Grenze des Machbaren. Mit wenigen
Worten: unser neues Flaggschiff ist damit enttarnt.
Wer
einen wirklich guten Tiefbass haben möchte, muss Membranfläche,
Hubraum und möglichst auch noch eine TL haben.
Predigen wir schon seit den 80er Jahren. Daran
ändert sich auch im Jahr 2010 nichts.
Vorsicht
bei schlechten Aufnahmen:
Im
Beipackzettel stehen Hinweise zu Nebenwirkungen. Vielleicht sollten
wir bei aller Euphorie über die MONITOR SERIE
sagen, dass bei Lautsprechern mit hoher Transparenz, wie es die
MONITOR-Modellen mit ATC Kalotte nun mal sind, exzellente
Aufnahmen mit bestechender Transparenz zum Hörer transformiert
werden. Miserable Aufnahmen dagegen können durchaus
frustrierend sein. Hohe Transparenz zeigt die Stärken, aber auch
gnadenlos die Schwächen.
CLASSIC-LINE:
STUDIO
100 TL ATC XL:
Jahrelang
war unsere STUDIO 100 TL ATC XL das Flaggschiff in unserem High-End
Bausatzprogramm. Die aktuellen
MONITOR Bausätze auf Basis der ATC-Kalotte haben der 100 TL erstmals
die Top-Position streitig gemacht.
Wir
haben viele Upgrades mit der 100 TL durchgezogen. Meist waren
die Hochtöner der Ausgangspunkt für
Verbesserungen. Vom D2905/9700 über den 9800 (Version M) bis hin
zum Ringradiator (Version XL). Mitunter hatten
wir auch kleine Änderung mit großer Wirkung Beispiel Clarity Caps
im Mittenbereich oder Supreme Silber-Gold von
Mundorf im Hochtonbereich. Das Ende der Fahnenstange ist wohl
erreicht, mehr geht nicht. Wir dürfen uns aber
auch auf die Schultern klopfen. Die STUDIO 100 TL sind Lautsprecher,
die auf höchstem Niveau spielen. Oft verglichen
mit Lautsprechern die in der Preisklasse von 10.000,- bis 20.000,-
gehandelt werden.
Für
unsere Lautsprecher (Bausätze) spricht, dass wir über Jahre die
Modelle nicht wechseln mußten. Qualität ist
keine Momentaufnahme, sondern ein Merkmal von Können und Langfristiger
Planung.
STUDIO 100 TL QXL:
Auch
die QXL gehört in die Rubrik Classic Line, nimmt aber insofern
eine Sonderstellung ein, als wir grundsätzlich nur
noch zwei Bausätze anbieten können. Eine Neuauflage kommt nicht
in Frage, weil Scan Speak Stückzahlen fordert,
die in keiner Relation zur Nachfrage stehen.
CENTER 30 XL und REAR 18 XL:
Wer
eine STUDIO 100 TL im Heimkino einsetzt, kann unter Umständen
auf einen Subwoofer verzichten. Mit den Bauvorschlägen
CENTER 30 XL und REAR 18 XL lässt sich zusammen mit den 100 TL
eine Heimkinoanlage vom Feinsten aufbauen, die in dieser
Qualität und Preislage auch im professionellen Heimkino Fachhandel
kaum zu finden sein dürfte. Auch diese Kombination wird es
weiterhin geben.
Beryllium
Hochtöner in der Classic Line?
Man
sollte nie "nie" sagen, aber wir haben vorerst nicht vor, den
neuen Hochtöner in der Classic Line einzusetzen.
Revelator
Line:
Diese
Bausätze sind längst zu einer Institution geworden und werden
auch bei professionellen Anwendern eingesetzt.
Dank der genialen Konstruktion der Revelator Chassis, arbeiten
fast alle Revelator Kombinationen (XL und BE) mit
Frequenzweichen erster Ordnung. Das sorgt für ein lebendiges,
luftiges und sehr authentisches Klangbild.
15
W Revelator Bausätze:
STUDIO
12 XL: 15W4531G plus R 2904/7000
Für kleinere Räume ein überzeugender Lautsprecher. Das Klanggeschehen
löst sich völlig von den Gehäusen.
Stimmen und Instrumente stehen sehr definiert und unverrückbar
im Raum. Mit dem exzellenten Ringradiator
bewegt sich der Frequenzgang von 500 Hz bis 18 kHz innerhalb von
+/-1dB.

Abb.: die
altbewährte STUDIO 12 XL
STUDIO
24 XL / BE: 2x 15W9531G01 (Holz Papier) plus 7000 oder 6640
Im Gegensatz zur S12 ist die S24 mit geschlossenem Gehäuse entwickelt.
Der Bass ist dadurch präziser.
Auch hier ist der Hochtöner zeitversetzt. Das optimierte Impulsverhalten
sorgt einmal mehr für ein Musikerlebnis
bei dem die Musik frei im Raum steht. Die Aluringe sind das Hilfsmittel
um den 18mm Abstand zwischen
Tief- und Hochtöner herzustellen.
Unterschied
BE zu XL: Der Ringradiator spielt exzellent präzise, der Beryillium
noch klarer und noch ruhiger.

Abb.: STUDIO
24 mit Beryllium Hochtöner
STUDIO 80 TL G: 22W8857T, 15W9531G plus D 3004/6600
oder
STUDIO 80 TL BE: dto. aber mit Beryllium-Hochtöner

Abb.: STUDIO
80 TL BE
Diesen
Bauvorschlag haben wir viel zu lange auf kleiner Flamme gehalten,
einerseits weil zu viele Alternativen
(100 TL, 85 TL, 42 TL) verfügbar waren, andererseits hat mir der
22W zu laut gespielt. Nachdem wir ein bischen
aufgeräumt haben, in der CLASSIC LINE die Modelle 85 TL (endgültig)
und 42 TL (vorübergehend) aus dem
Programm genommen haben, macht es wieder Sinn die 80 TL aus der
Versenkung zu holen.
Die
80 TL war in der Urversion komplett mit einer 12dB Weiche entwickelt.
Die aktuelle Version hat eine 12dB-Weiche
im Bass-, Mitteltonbereich und eine 6dB-Weiche im Mittel-, Hochtonbereich.
STUDIO
10 BE / XL:

Abb.: STUDIO
10 BE im Steingehäuse
Momentan
unsere Kleinste mit Beryllium Hochtöner. Die STUDIO 10 ist quasi
eine S12 im normalen Lautsprecherformat,
denn es gibt durchaus Wohnsituationen in denen Lautsprecher mit
schräger Optik (S12 XL) nicht passen.
Die
edlen Kunststeingehäuse von der Firma Bader, die ursprünglich
für die ILLU 15 gegossen wurden, haben uns dazu
inspiriert, diese Designbox ebenfalls mit einem Beryllium Hochtöner
anzubieten. Es wird nicht viele kleine High-End
Lautsprecher auf der Welt geben, die mit so teuren Hochtönern
ausgestattet sind und so perfekt klingen.
18
W Revelator Bausätze:
STUDIO
22 REF XL/BE / PYRAMIDE 22 BE/ STUDIO 35 BR XL:
mit 18W 4531G01 (Holz Papier) Ringradiator oder Beryllium Hochtöner.

Abb.: STUDIO
22 REF BE
Abgesehen
von der "Pyramide" - die eigentlich nur eine angedeutete Pyramide
ist - handelt es sich bei den Modellen
STUDIO 22 und 35 um konventionelle Lautsprecher, die man für gewöhnlich
als Regalbox und Standbox bezeichnen würde.
Die Regalbox (22) ist optisch kleiner, zierlicher. Die Standbox
(35 BR), braucht den gleichen Stellplatz hat aber mit dem
größeren Volumen auch den tieferen Bass. Für welche Variante man
sich letztlich entscheidet, ist Geschmacksache.
Die
PYRAMIDE 22 ist reizvoll, weil sie wie Studio 12 und 24 mit einem
Zeitversatz arbeitet. Das wirkt sich positiv auf die
Räumlichkeit aus. Allerdings sind die Gehäuse im Eigenbau praktisch
nicht realisierbar und fertige Gehäuse vergleichsweise
teuer. Alle bisher verkauften Bausätze sind mit Gehäusen ausgeliefert
worden.
STUDIO
30 REF MK II GL oder BE: 2x 18W8531G, Gewebekalotte oder Beryllium
Hochtöner

Abb.: STUDIO
30 REF GL MK II
Alle
Kunden, die bisher eine STUDIO 30 REF gebaut haben, waren sehr
angetan und haben eine positive Rückmeldung geschickt.
Soll man da über eine MK II Version nachdenken? Das Entwicklungsziel
war eine Nummer größer sein als die STUDIO 24 mit
höherem Wirkunsgrad und deutlich gesteigerte Pegelfestigkeit.
Wir haben dieses Ziel erreicht, aber zu Lasten des Mitteltonbereichs.
Der war bei der STUDIO 30 REF nicht so perfekt, wie wir uns das
vorgestellt haben.
Wir
haben das 2 ½ Wege Konzept der alten STUDIO 30 an unserem Vorführmodell
durchgespielt. Das Ergebnis hat auf Anhieb so
überzeugt, dass wir uns entschieden haben auf eine MK II Version
umzusteigen. Die Bestückung bleibt gleich. Wir verwenden die
18W8531G. Damit ist gewährleistet, dass alle bisherigen STUDIO
30 REF Kunden einen problemlosen Umbau angehen können,
wenn das gewünscht wird.
Weitere
Infos zu diesem Thema finden Sie demnächst auf unserer STUDIO
30REF Seite.
ILLUMINATOR
LINE
Diese
Rubrik wird überarbeitet. Die ILLU 18 GL bleibt im Programm, wird
aber auch noch mal überarbeitet. Es ist auch denkbar, daß
wir die ILLU 18 als BE Version bringen.
Die ILLU 15 dagegen ist vorerst aus dem Bausatzprogramm rausgenommen
worden. Der 15er Illuminator ist im Vergleich zum Relevator wohl
der bessere Bass, aber leider nicht der bessere Mitteltöner. Dagegen
liefert der 15er Revelator einen durchaus brauchbaren Bass bei
gleichzeitig exzellenten Mitten. Gemäß dem geflügelten Wortspiel
"Geht nicht, gibt's nicht" hatte ich gehofft, ich würde den 15WU
auch im Mittenbereich noch in den Griff bekommen, aber dazu wären
zwe oder drei Saugkreise nötig gewesen. Und das ist mir zuviel.
ECONOMY
LINE:
Wir
haben mit dem D2904/9800-07 einen durchaus hochkarätigen Hochtöner,
der im Zuge der "Ringradiatorisierung" etwas ins Hintertreffen
geraten ist. Aus diesem Grund haben wir einen bewährten Bausatz,
die STUDIO 22 REF "M" etwas umgebaut. Im Bass nehmen wir den 4
Ohm Typ mit Holz-Papierfasermembran und im Hochtonbereich die
D2905/9800-07 mit Kompensationsmagnet. Die bewährte 6dB-Weiche
kommt als Bausatz mit FALCON-Backlackspulen und hochwertigen Clarity
Cap PX Kondensatoren. Der Bausatzpreis ist mit EUR 699,- extrem
knapp kalkuliert. Deshalb solange Vorrat reicht …
Wessobrunn
im August 2010
News Stand
05/2010:
A.O.S.
PYRAMIDE 22 BE:

Abb.: hier
sieht man das Teil auch von der Seite mit der geraden Rückwand.
nicht ganz einfach für den Eigenbau
Der
Beryllium Hochtöner hat phänomenal eingeschlagen, die Kombination
mit dem 18er Revelator mit Holz-Papier Membran
ist richtig gut. Die Holz-Papier Membran ist im Mittenbereich
deutlich druckvoller, als die Normalversion und funktioniert
hervorragend mit einer 6dB Weiche. Die
tonale Balance ist so perfekt, dass wir aus diesem Grund, künftig
in allen unseren
2-Wege Revelator-Kombinationen kompromisslos die 4 Ohm-Holz-Papier
Version einsetzen. Als 8 Ohm Version gibt es sie
leider nicht, daher ist diese Variante bei der STUDIO 30 REF nicht
möglich.
Diese
Änderungen sind noch nicht in den Bausatzpreislisten eingearbeitet.
Gelten aber ab sofort. Neue Bausatzpreise siehe
weiter unten. Bitte beachten Sie, dass wir die Bausätze nur noch
mit kompletten Fertigweichen ausliefern. Die Spar-Option "Bausatzweiche"
ist nicht angenommen worden. Ausnahme: die neue ECO22-2010.
A.O.S.
ECO 22 - 2010:
Die
ECO22-2010 ist quasi eine STUDIO 22 REF M mit neuen 18W Papier-Holz
Revelator. Die Weiche ist mit
"value for
money" Bauteilen ausgestattet. Zum Beispiel mit einer niederohmigen
Falcon Low Loss Spulen. Man könnte
zweifellos
weitaus teurere Spulen verwenden, aber ich garantiere, es klingt
auch so gut. Deutlich günstiger als die
alte STUDIO
22 REF M, aber deutlich teurer als die alte ECO 22 mit den Classic-Tieftöner
und Peerless Hochtöner.
Wir könnten
auch die Peerless Hochtöner einsetzen, dann wären wir deutlich
günstiger, aber das Weichen-Konzept
geht nicht
mehr auf.

Abb.: Die neue
ECO 22-2010
Anstelle einer
Fertigweiche ist ein Weichenbausatz vorgesehen, allerdings mit
optionalem Einbauterminal
mit Steckplatine siehe nachfolgende Abbildung:

Abb.: Das
optionale ECO22-2010 Terminal mit Weichenbausatz.
So klein realisierbar, weil die Weiche mit 6dB plus
Impedanzkorrektur des Hochtöners, lediglich 6 Bauteile braucht.
Als Terminals werden in unseren Bausätzen grundsätzlich nur noch
die EB4 Banana-Goldbuchsen für Einlochmontage und Single-Wiring
geliefert.
Wer lieber
die High-End Terminals von WBT, Mundorf oder Messingterminals
von IT möchte, muss diese als Zubehör bestellen. Ansonsten sind
die Bausätze
so komplett wie immer.
Ein
bisschen Eigenwerbung darf schon sein, noch dazu, wenn man sie
nicht selber macht:
Kommentar
zur Pyramide 22 BE von Kunde S.B. aus Ostfildern:
Nun
aber zu meinen Eindrücken zu den Pyramide 22 BE (dürfen von Ihnen
gerne marketingtechnisch verwendet werden):
Diese Teile sind einfach nur der Oberhammer. Klingen unheimlich
räumlich, bieten im Vergleich zur Studio 12 mehr
Volumen und die Abstrahlcharakteristik der Berillium-Hochtöner
ist exzellent. Diese Pyramiden sehen nicht nur sehr
hübsch aus, sie zaubern auch einen Klang in den Raum, der eigentlich
kaum zu beschreiben ist.
Stimmen haben eine wunderschöne, warme Seidigkeit, der Wohlklang
füllt den Raum und löst sich vollständig von den Boxen.
Katie Melua, Nora Jones oder Adoro erzeugen regelrecht Gänsehautfeeling.
Selbst im Bassbereich bringen diese Lautsprecher
auch schon bei niedrigen Lautstärken ein Volumen, welches ich
nicht für möglich gehalten hätte.
Aufgrund der beeindruckende Klangeigenschaften im Nahbereich ist
dieser Lautsprecher auch als Monitor sehr gut geeignet.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich persönlich vom Klang zu überzeugen.
Für diesen Preis habe ich bislang noch nichts
Vergleichbares gehört, weiter so Herr Oberhage.
Breitband
Modell 10WB0842G:

Abb.: Nochmal
die kleine 2 Liter Box mit Anwinklung für den Nahbereich
Vorweggeschickt:
ich war und bin kein Fan von Breitbändern. Vor allem nicht von
den großen 8" oder 10" mit riesigem
Gehäusevolumen, Horn oder nicht Horn, hohem Wirkungsgrad, meist
Röhrengetrieben … das ist was für High-End Puritaner.
Ein eingefleischter TL-Fan könnte da echt nervös werden.
Der
Scan Speak Breitbänder hat mit dieser Betrachtung nichts zu tun.
Ansatzpunkt ist hier ein anderer: beispielsweise als
kleiner Nahfeld-Monitor für Computeranwendungen, für den Schreibtisch,
fürs Büro oder den mobilen Arbeitsplatz oder als
Zweitlautsprecher in Hobby-Räumen. Für solche Anwendungen kann
man den kleinen Musikzwerg schätzen lernen. So gesehen
ein exzellenter Breitbänder! Als vollwertiger Hauptlautsprecher?
Nur bedingt genießbar!
Die Passiv-Variante:
Wir
hatten früher mit der STUDIO 2.5 den Scan Speak Breitbänder 13M4535
im Sortiment. Bekanntlich leider nicht mehr lieferbar.
Das Teil wurde vor allem für Arbeitsplätze von Rundfunk-Korrespondenten
gebaut und war in erster Linie auf gute Sprachverständlichkeit
getrimmt war. Für die Reproduktion großer Orchester ungeeignet.
Wie bei der 2.5 bin ich mit dem 10WB vorgegangen: Die "Weiche"
muss die Mitten zurücknehmen und das geht nur mit einem Serien-
Saugkreis. Nehmen Sie eine Spule von 0.39mH, 22 µF und 15 Ohm
und man hat einen guten ersten Ansatz. Man kann noch einen
zweiten Saugkreis mit 0.1mH, 22µF und 10 Ohm dazuschalten. Das
klingt noch einen Tick seriöser. Viel mehr kann man passiv
eigentlich nicht machen. Physikalische Grenzen, wie fehlender
Bass und begrenzte Auslenkung, kann man ohne Subwoofer nicht
überwinden.
Die Aktiv-Variante:
Es
gibt einen kleinen, digitalen Stereo-Verstärker mit 2x25W mit
integriertem DSP. Hier kann man ein echtes kleines
Wunder erzeugen, dass den Breitbänder fast genial macht: man kann
ihn im unteren Bass, wo es kritisch für den 10WB wird,
steilflankig begrenzen, im oberen Bassbereich, wo er noch mithalten
kann, etwas anheben. Die Mitten kann man ganz nach
Gusto zurücknehmen (Taunus-Sound hat hier wohl seine Berechtigung)
und die Höhen nachkorrigieren. Und das alles bei
laufendem Betrieb, wenn man das Programm aufgerufen hat und die
Verbindung zum DSP steht.


Abb.links:
Verstärkerplatine ohne Anschlusselemente, Abb.rechts: mit eigenem
Kästchen und RS232 Wandler
Man kann auch noch was anderes daraus machen: Man kann eine 2-Wege
Box ohne Weiche ansteuern. Mit dem DSP-Verstärker hat man
seine komplette Aktivbox mit individueller Gestaltungsmöglichkeit.
Bei aller Freiheit eigener Boxenentwicklung... man sollte aber
ein bischen
was von Lautsprecherentwicklung verstehen, sonst wird man bei
soviel Freiheit auch mal an Grenzen stossen.
Dieser
Digital-Verstärker stammt aus dem Vertriebsprogramm von der Firma
ASE, über die wir das Gerät auch beziehen. Es wird mit
passender Software geliefert. Ein geeignetes Netzteil muss 18-19
V Gleichspannung haben und ca. 1.8A liefern. Passende Schaltnetzteile
gibt es im Handel, können aber auch von uns bezogen werden. Benötigt
wird weiterhin ein RS232-TTL Wandler mit 10-poligem Pfostenverbinder.
Sie sollten ein Verbindungskabel zum Computer haben. Entweder
RS232 auf RS232 oder auf USB. Im Bild das silberne Kabel mit den
blau-günen
Steckern.

Abb.:
Hier nochmal alle Teile des Kits, DSP-Endstufe, Wandler und Adapter-Kabel
Die aktuellen Preise:
*
Breitbänder: Scan Speak 10 WB 0824 EUR
85,- p. Stück
* DSP Endstufenmodul 2x25W mit Software und zwei voreingestellten
Filterkurven EUR
150,-
* Adapter Pfostenstecker RS232-Wandler mit 10poligem Verbindungskabel
und Pfostenstecker EUR
15,-
(bei Bedarf) Schaltnetzteil 19V/1.8A auf Anfrage
(bei Bedarf ) Kabel RS232-USB auf Anfrage
In
diesem Sinne
High-End Grüße
aus Wessobrunn